Happy Halloween!

 

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…und ich brauche unbedingt noch einen „Opener“ für das diesjährige Buffet!

Ich liebe Halloween- Buffets! Überhaupt bereite ich gern Buffets für Partys vor aber zu Halloween ist es jedesmal etwas Besonderes. Es gibt soviele tolle Ideen, angefangen bei Spinnen- Muffins und  Hexenbesen über Halloween-Pralinen bis hin zu Würstchen-Mumien und Grusel-Burgern!
Und DER Hingucker soll dieses Jahr ein Halloween-Grusel-Schloss sein. 

Ich muss also ein Schloss bauen – am besten ein halbwegs stabiles. Und essbar muss es sein. Ich werde eine Art Kuchen-Baukasten benötigen, aus einem Guss werde ich es nicht zaubern können. Ich könnte Schokoladenkuchen backen. Insgesamt benötige ich etwa fünf Kuchen in Kastenform und müsste dementsprechend lange am Ofen stehen (blöd, wenn man nur eine Kastenform besitzt). An diesem Punkt entscheide ich mich ausnahmsweise dafür, das Grundgerüst aus Fertigkuchen zu erstellen. Ja, ich weiß, das ist eigentlich Hochverrat. Aber ich muss irgendwann fertig werden und weiß, dass die restlichen Bestandteile des Gruselschlosses auch ein wenig Zeit benötigen werden.

 

Jetzt wird es frimelig. Für die untere Schlossmauer benutze ich zwei der Kuchen, schneide von beiden ein Stück ab (etwa drei Zentimeter) und stelle sie so nebeneinander, dass eine Lücke zwischen ihnen entsteht.

Schließlich braucht mein Schloss ja ein Tor. Für die oberen Mauern halbiere ich den dritten Schoko-Kuchen längs und stelle je eine Hälfte auf je eine untere Mauer. Die beiden oberen Teile stehen am vorderen Rand der beiden unteren Mauern und  treffen sich in der Mitte über dem Tor. Damit das alles auch wirklich hält, stecke ich die oberen Mauerteile jeweils mit den unteren mit Schaschlik-Spießen zusammen. Den vierten Kuchen stelle ich einfach senkrecht als Turm hinter das Schloss. Aus dem fünften Kuchen schneide ich kleine Quadrate aus und setze diese in regelmäßigen Abständen oben auf die Mauern und den Turm. Auch diese werden wieder mit Schaschlikspießen oder Zahnstochern festgesteckt. Fertig. Also der Rohbau. Ich beschließe, dass das Ganze ruhig ein bisschen krum und schief sein darf. Ist schließlich ein Grusel-Schloss.

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Nun überziehe ich mein Gruselschloss mit Zartbitter-Schokolade – hierfür brauche ich ca. 500 g Kuvertüre. Das Ganze muss natürlich eine Weile trocknen. Währenddessen kann ich mich mit den übrigen Teilen für das Schloss beschäftigen. Ich möchte die Klassiker für meinen Buffet-Opener verwenden: Kürbis, Gespenst, Spinne. Alle drei Formen lassen sich wunderbar mit Cakepops zaubern. Also backe ich Cakepops nach dem Froschpops-Rezept (aus dem Grundteig, ohne die grüne Lebensmittelfarbe) aus meinem Märchen-Beitrag. Ich forme zwei kleine Kugeln für Gespenster, eine weitere kleine für einen kleinen Kürbis, eine große Kugel für einen großen Kürbis und schließlich eine große Kugel für die Spinne.

Jetzt geht es ans Verzieren! Die Sache mit den Gespenstern wird einfach.

Ich rolle für die beiden -Gespenster-Cakepops etwas Fondant-Masse sehr dünn aus. Diese stülpe ich den Cakepops dann jeweils über. anhang-135Schnell noch ein böses Gesicht mit einem Gemisch aus Zuckerguss und schwarzer Lebensmittelfarbe aufgepinselt -fertig. Die beiden Kürbis-Pops bekommen vor dem Anstrich einen letzten Schliff, indem ich ihnen in regelmäßigen Abständen Einkerbungen verpasse. anhang-212Dann rühre ich aus Zuckerguss und gelber und roter Farbe ein typisches Kürbis-Orange an. Damit bestreiche ich die Cakepops dann und setze ihnen mit ganz wenig brauner und grüner Zuckerguss-Farbmischung einen Strunk auf. Aber was wäre ein Halloween-Kürbis ohne das passende Gesicht…? Das male ich beiden Pops mit schwarzer Zuckerguss-Farbe auf, nachdem die orange Farbe vollständig getrocknet ist! anhang-64Nun fehlt nur noch die Spinne. Für die Beinchen habe ich Cola-Schnüre vorgesehen. Die stecke ich einfach seitlich in den Cakepop. Danach überziehe ich den gesamten Pop mit Zartbitter-Kuvertüre. Wenn sie getrocknet ist, male ich dem Halloween-Spinnchen zwei Augen und Augenbrauen aus weißem und schwarzem Zuckerguss an und fertig!anhang-56 Da nun alle Schlossbewohner bereit sind, können Sie ihre Posten beziehen. Die Gespenster treiben sich selbstverständlich am Turm und auf dem Dach herum, während die Spinne die Besucher schon am Eingang erwartet… Mit rotem, weißem und schwarzem Zuckerguss schreibe ich einen kleinen Willkommensgruß auf mein Gruselschloss. Den Weg hinein ebne ich den Besuchern mit Mehl, der Kies rund um das Schloss besteht aus Sesam.

 

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Halloween kann also kommen!
Einen ganz lieben Dank muss ich an dieser Stelle an meine bessere Hälfte aussprechen – so ganz ohne Hilfe hätte ich den Rohbau nämlich nicht hinbekommen. Und es stimmt eben doch: Während wir Mädels mit Puppen gespielt haben, hatten die Jungs ihre Bauklötze. Sowas zahlt sich aus. 🙂

Ich hoffe, Ihr habt eine genial-gruselige Halloween-Party am 31. Oktober! Viel Spaß und

alles Liebe

Eure Jassi

 

 

 

 

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